Dr. Thomas Schwenke im Interview: Negative Bewertungen bei Facebook – was kann ich tun?

Dr. Thomas Schwenke. Bild: Nils Wim Wiemers
Dr. Thomas Schwenke. Bild: Nils Wim Wiemers

Seit einigen Jahren können Facebook-User die Fanpage über die Vergabe von Sternen und einem Beitrag bewerten. Gerade für Restaurants, Hotels und andere Dienstleister sowie kleine Betriebe sind diese Bewertungen sehr wichtig. Besucht ein User die Fanpage, sind die Bewertungen prominent im Header sichtbar und geben einen ersten Eindruck über die Qualität der Produkte und Dienstleistungen.

Was an sich eine gute Sache ist, kann und wird leider häufig von Mitbewerbern, Trollen, ehemaligen Kunden und Mitarbeitern als Möglichkeit genutzt, mit Hilfe von Fake-Profilen eine schlechte Bewertung zu hinterlassen und so seinem Ärger Luft zu machen.

Funktion deaktivieren ist nicht ideal

Facebook bietet die Möglichkeit an, die Bewertungsfunktion zu deaktivieren, doch das hinterlässt eher einen schlechten Eindruck. Kunden könnten denken, das Unternehmen hat schlechte Erfahrungen gemacht und scheut die Transparenz. Ich habe selber mit der Funktion auf der Facebookseite meines Blogs Istdasvegan.eu Probleme gehabt – eine Gruppe von Menschen hatte es auf meine Seite abgesehen und am 6. Oktober reihum diese mit einem Punkt bewertet inklusive eines Kommentars, der in keiner Weise sachliche Argumente enthielt. Da ich auf die Bewertungen nicht, wie beispielsweise ein Restaurant, angewiesen bin, habe ich die Funktion deaktiviert und die Personen nacheinander gesperrt. Was für Möglichkeiten hat man als betroffenes Unternehmen? Gibt es eine Chance, die ungerechtfertigten Bewertungen löschen zu lassen?

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Was tun bei einem Verstoß gegen das Urheberrecht? Ein Erfahrungsbericht.

Hagen Rether. Bild: Renate Schmidt
Hagen Rether. Bild: Renate Schmidt

Wie bei einem guten Krimi, fing die Geschichte über das Urheberrecht ganz friedlich an – ich veröffentlichte am 8. März dieses Jahres einen Beitrag über eine Liveshow des Kabarettisten Hagen Rether in meinem Blog Istdasvegan.eu und teilte den Beitrag bei Facebook, Twitter und Instagram. Da Hagen Rether selber Veganer ist, hatte er in seiner vierstündigen Show etwa 20 Minuten über vegane Ernährung gesprochen. Über diese Minuten hatte ich einen Blogbeitrag geschrieben, der einschlug wie eine Bombe. Ich hatte mir für die Show bei seinem Management offiziell eine Akkreditierung besorgt und ihnen den Link zu dem Beitrag gemailt.

Innerhalb von zwei Tagen war er über 4000x geteilt worden – ich schwebte auf Wolke sieben! Besonders als ich sah, dass der vegan lebende Manager der Fantastischen Vier, Andreas Bär Läsker, den Beitrag auf seiner Facebook-Seite geteilt hatte. Auf meiner eigenen Seite bekam er über 300 Gefällt mir und wurde genauso oft geteilt. Damals hatte ich etwa 1000 Facebook-Fans. Inzwischen ist der Beitrag über 6000x geteilt und über 13.000x im Blog aufgerufen worden.

Eigentlich hätte ich mich freuen, gemütlich eine Flasche Sekt aufmachen und auf den Erfolg anstoßen können.

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